Staatspräsident Abdullah Gül bestätigt neue Gebühren für Warenbewegungen in den türkischen Freihandelszonen

Nachdem am 13.01.2010 das türkische Parlament das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Freihandelszonen (Serbest Bölgeler Kanununda Değişiklik Yapılmasına Dair Kanun) mit der Nr. 5946 verabschiedet hat, wurde das Gesetz nunmehr auch vom Staatspräsidenten Abdullah Gül bestätigt.

Mit dieser Änderung werden die im Gesetz über die Freihandelszonen (Serbest Bölgeler Kanunu) Nr. 3218 festgelegten Gebühren für Warenbewegungen geändert. Während die Gebühr für die Einfuhr von Waren aus dem Ausland in die Freihandelszonen bislang Gebühren in Höhe von 5 Promille des CIF-Preises der Ware beträgt, wird zukünftig lediglich 1 Promille fällig.

Wird die Ware hingegen aus der Freihandelszone in die Türkei ausgeführt, erhöhen sich die Gebühren von derzeit 5 Promille auf 9 Promille des FOB-Warenwerts.

Diese Neuregelungen werden 3 Monate nach Veröffentlichung des Änderungsgesetzes Inkrafttreten.

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